
Was tun im Trauerfall?
Ein Todesfall bringt oft nicht nur Trauer, sondern auch viele organisatorische Aufgaben mit sich. Diese Seite hilft Ihnen dabei, Schritt für Schritt den Überblick zu behalten und nichts Wichtiges zu vergessen.
Wir sind jederzeit für Sie da um Sie in dieser schweren Zeit zu unterstützen.

Die wichtigsten Schritte im Trauerfall
Im Trauerfall hat man vieles zu tun. Wir möchten Ihnen so viel wie möglich aus der Hand nehmen. Diese Dinge muss der Bestatter zwingend direkt vorliegen haben, um überhaupt tätig werden zu dürfen und den Verstorbenen zu überführen.

Erste Schritte im Trauerfall
Kontaktieren Sie uns unabhängig von Ort und Zeit, gerne auch zur Vorab-Information: Wir sind jederzeit für Sie da - 24 Stunden am Tag, 365 Tage und Nächte im Jahr. Denken Sie bitte an die wichtigsten Dokumente, die wir für unsere Arbeit benötigen:
Totenschein: Das wichtigste Dokument. Vom Arzt ausgestellt, ist es die rechtliche Grundlage dafür, dass der Bestatter den Verstorbenen abholen und überführen darf. Dieses wird vom Arzt oder Krankenhaus bereitgestellt.
Personalausweis oder Reisepass: Zur eindeutigen Identifikation des Verstorbenen. Sollten Sie keinen Reisepass oder Personalausweis haben, geben Sie uns kurz zuvor telefonisch bescheid.
Bestattungsvorsorgevertrag (falls vorhanden): Damit der Bestatter von der ersten Minute an weiß, ob bindende Wünsche zur Bestattungsart (z. B. Sarg oder Urne) existieren und in welchem Rahmen gehandelt werden soll.
Kleidung für den Verstorbenen: Falls Angehörige wünschen, dass der Verstorbene eigene Kleidung (statt eines klassischen Totenhemds) trägt, sollte diese direkt bei der Abholung mitgegeben werden.

Wichtige Dokumente im Trauerfall
Egal ob uns ein Mensch zuhause verlässt, im Krankenhaus oder im Heim: Nehmen Sie sich Zeit, Abschied zu nehmen. In aller Ruhe, ganz ohne Druck. Diese Zeit des Trauerns und Erinnerns kann Ihnen keiner nehmen.
Gibt es noch eine Chance auf Rettung, rufen Sie den Notarzt. Sollte dies nicht der Fall sein verständigen Sie den Hausarzt. Er kennt seine Patienten und kann die amtliche Todesbescheinigung ausstellen. Dieser Schritt ist gesetzlich verpflichtend.
Stirbt der Angehörige in einem Krankenhaus, Senioren- oder Pflegeheim, kümmert sich der Pflegedienst darum, dass die Todesbescheinigung ausgestellt wird.
Anschließend ist es wichtig die wichtigsten Dokumente vorzulegen. Dringend benötigt werden Dokumente, die unmittelbar mit medizinischen oder rechtlichen Entscheidungen zusammenhängen. Dazu gehört etwa ein Organspendeausweis, falls eine Organspende infrage kommt.
Chipkarte der Krankenkasse
Versicherungsunterlagen sowie Rentenversicherungsnummer
Grabdokumente, z.B. Urkunden über das Nutzungsrecht einer vorhandenen Grabstätte
Mitgliedsausweis einer Gewerkschaft – falls diese sie ein Sterbegeld zahlt

Innerhalb der ersten Tage
Nach einem Todesfall fallen viele Formalitäten an. Darunter zählen unteranderem die Meldung beim Standesamt, die Beantragung der Sterbeurkunde oder die Abmeldung bei der Versicherungen.
Wir wissen wie belastend die Situation nach einem Trauerfall sein kann. Deshalb übernehmen wir diese Formalitäten gerne für Sie.
Zudem müssen, falls keine Vorsorge vorliegt, die Einzelheiten der Bestattung geklärt werden. Angehörige müssen einen Sarg und eventuell eine Urne wählen. Auch der dabei vorhandene Zeitdruck verstärkt die Auswirkungen getroffener Entscheidungen. All das kann durch eine Vorsorge zu Lebzeiten vermieden werden, denn Vorsorgen bedeutet selbst zu bestimmen.
Sie können jederzeit einen Termin zur Vorsorge bei uns machen.
Hilfe im Trauerfall
Kontaktieren Sie uns unabhängig von Ort und Zeit, gerne auch zur Vorab-Information: Wir sind jederzeit für Sie da - 24 Stunden am Tag, 365 Tage und Nächte im Jahr.

